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Mit der Schlacht von Sektor 001 ist die Schlacht eines Kampfverbands der Sternenflotte und einem Borg-Kubus nahe der Erde im Jahr 2375 gemeint, als dieser versucht, den Planeten und seine Bevölkerung zu assimilieren.

Der Verband kann den Kubus lange genug in Schach halten, bis die gerade fertig gestellte und ausgiebig getestete USS Enterprise unter dem Kommando von Captain Jean-Luc Picard in das Geschehen eingreifen kann.

Der Kubus kann zwar mit seiner Hilfe zerstört werden, allerdings löst sich eine Borg-Sphäre und springt durch einen Zeitwirbel zurück in das Jahr 2063, kurz bevor der erste Kontakt zwischen Menschen und Vulkaniern stattfindet, die durch Zefram Cochranes ersten Warpflug angelockt wurden. ("Star Trek: Der erste Kontakt")

Vorgeschichte

Der bereits zweite Einfall in das Gebiet der Föderation, beginnt kurz vor Sternzeit 50893, als die Kolonie auf Ivor Prime zerstört wird. Die in der Nähe liegende Raumstation Deep Space 5, registriert den Angriff, deren Langstreckensensoren ein Borgschiff ausmachen.

Admiral Hayes ruft daraufhin Captain Picard an Bord der neuen Enterprise, der allerdings schon die Anwesenheit der Borg im Gebiet der Föderation gespürt hat.

Allerdings hat die Sternenflotte in Vertretung durch Admiral Hayes bereits entschieden, dass Picard aufgrund seiner vorherigen Assimilation durch die Borg ein "instabiles Element in einer kritischen Situation" wäre. (TNG: "In den Händen der Borg") Das Schiff solle derweil an der Grenze zur neutralen Zone patroullieren, um mögliche Übergriffe seitens der Romulaner entgegenzutreten. Die Föderation stellt währenddessen eine Flotte zusammen, die das Borgschiff im Typhon Sektor abfangen soll, bevor es die Erde erreicht.

Die Schlacht im Typhon Sektor

Schon kurz nachdem die Enterprise die Grenze erreicht und die ersten Scans durchgeführt hat, trifft die Flotte auf den Kubus. Die Brückenbesatzung der Enterprise verfolgt die Schlacht über Sternenflottenfrequenz 1-4-8-6.

Als der Kubus die Flotte, der auch die USS Bozeman und die USS Defiant angehören, aufspürt, öffnet er seinerseits einen Kanal und übermittelt die bereits bekannte Botschaft:

"Wir sind die Borg. Deaktivieren Sie Ihre Schutzschilde und ergeben Sie sich. Wir werden ihre biologischen und technologischen Charakteristika den unsrigen hinzufügen. Ihre Kultur wird sich anpassen und uns dienen. Widerstand ist zwecklos!"

Der Kampf selbst verläuft sehr ungünstig für die Schiffe der Sternenflotte - die Borg überrennen förmlich die Verteidigungslinie, zerstören dabei die meisten der Schiffe und setzen dann ungehindert ihren Kurs zur Erde fort. Captain Picard lässt daraufhin sofort Kurs auf die Erde setzen und widersetzt sich somit dem Befehl von Admiral Hayes.

Die Schlacht bei der Erde

Kubus erreicht Erde
Der Borgkubus erreicht die Erde

Als der Kubus die Erde erreicht, stellt sich ihm eine zweite Verteidigungsflotte entgegen, der sich auch die schwer beschädigte USS Defiant angeschlossen hat. Als ihre Waffen und Schilde ausgefallen sind, befiehlt ihr Kommandant Lieutenant Commander Worf auf Kollisionskurs zu gehen, als die Enterprise das Schlachtfeld erreicht.

Die Borg setzen gerade die Defiant endgültig außer Gefecht, als die Enterprise ihr Deckung gibt und so die Aufmerksamkeit des Kubus erregt. Die Überlebenden der Defiant werden auf die Enterprise gebeamt, als die Lebenserhaltungssysteme versagen.

Schlacht 1 Enterprise greift ein
Die Schlacht in der Nähe der Erde Die Enterprise lenkt den Kubus ab

Der Kubus hat bislang nur starke Beschädigungen an der Oberfläche, und als die Nachricht von der Zerstörung des Flaggschiffs eintrifft, übernimmt Picard das Kommando über die Flotte. Durch seine nach wie vor bestehende Verbindung zum Kollektiv erfährt er von dem Schwachpunkt des Kubus und lässt alle feuerbereiten Schiffe der Flotte auf diesen Bereich feuern - mit dem Erfolg, dass der Kubus zerstört wird.

Enterprise feuert auf Schwachstelle Sphäre verlässt Kubus
Die Enterprise feuert auf den
Schwachpunkt des Kubus
Eine Sphäre verlässt den Kubus

Allerdings löst sich eine Sphäre aus dem Kubus und stellt einen Zeitwirbel her, in den auch die Enterprise gerät, durch den beide Schiffe in das Jahr 2063 springen, einige Tage vor dem ersten Warpflug der Phoenix. Die Borg wollen mit diesem Zeitsprung erreichen, dass der erste Kontakt niemals stattfindet und somit die Föderation nie gegründet wird, während die Enterprise die Veränderung der Vergangenheit rückgängig machen will.

Enterprise gerät in die Ausläufer des Zeitwirbels
Die Enterprise gerät in den Ausläufer
des Zeitwirbels

In der Vergangenheit erreicht die Enterprise die Sphäre, die bereits das Feuer auf den Startplatz der Phoenix eröffnet hat und zerstört sie, bevor sie einen irreparablen Schaden anrichtet.

Nachwirkungen

In Folge dieser Schlacht geht die Sternenflotte stark geschwächt in den Konflikt mit dem Dominion. Ihre Gesamtstärke ist ähnlich stark gesunken, wie nach der Schlacht von Wolf 359, so dass sie mit ansehen muss, wie eine Flotte von Dominionschiffen durch das bajoranische Wurmloch nach Cardassia fliegt.

Allerdings gibt es einen Kontinuitätsfehler bei der Einreihung des Films in die damals aktuelle Serie Star Trek: Deep Space Nine. Die im Handlungsstrang nachfolgende Episode Im Lichte des Infernos, spielt ab Sternzeit 50564, also eigentlich einige Monate vor dem Film.

An der Schlacht beteiligte Schiffe

Siehe:

Hintergründe

Obwohl der Name USS Bozeman fällt und auch mehrere Schiffe der Miranda-Klasse an der Schlacht bei der Erde beteiligt sind, ist nicht gesagt, dass es sich bei der Bozeman um das gleiche Schiff der Soyuz-Klasse aus der Episode "Déjà Vu" handelt. Schließlich vergingen seit ihrem Verschwinden aus ihrem eigenen Zeitrahmen fast 80 Jahre - und in dieser Zeit hat die Sternenflotte mit Sicherheit mindestens noch ein Schiff mit dem gleichen Namen in Dienst gestellt.

In der deutschen Übersetzung wurde von der bisherigen Bezeichnung des "Kubus" abgewichen und der Schiffstyp nunmehr schlicht als "Würfel" bezeichnet.

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