Memory Alpha, das Star-Trek-Wiki
Advertisement

Intercom-Gerät“ leitet auf diesen Artikel weiter, für die Bordsprechanlage siehe Intercom.

Ein Kommunikator der Sternenflotte im Jahr 2268

Kommunikatoren sind kleine, handliche Geräte, die auf Außenmissionen und an Orten, wo die normale schiffsinterne Kommunikation nicht funktioniert, eingesetzt werden.

23. Jahrhundert[]

Sektion 31 Abzeichen und Kommunikator 2257

Bereits in den 2250er-Jahren verfügt Sektion 31 über einen in dem Abzeichen integrierten Kommunikator. (DSC: Alte Bekannte)

Im 23. Jahrhundert sind die Kommunikatoren kleine Funkgeräte, die auf Außenmissionen mitgeführt werden. Sie dienen nicht nur der Kommunikation durch Sprechfunk, sondern auch der Übermittlung von Daten, beispielsweise bei der Herstellung einer Verbindung zwischen einem mobilen Biocomputer und dem Computer eines Raumschiffs. Sie verfügen über einen bei Kommunikationsproblemen manuell zuschaltbaren Verstärker. (TOS: Miri, ein Kleinling, Landeurlaub)

24. Jahrhundert[]

Bis zur Mitte des 24. Jahrhunderts werden sie von kleineren Geräten abgelöst, die auf der Uniform getragen werden und zugleich als Zugehörigkeitszeichen der Sternenflotte dienen. Für diese Geräte wird eine kristalline Bauweise genutzt, sie bestehen aus Silizium, Beryllium, Kohlenstoff und Gold. (TNG: Der Wächter, Gefahr aus dem 19. Jahrhundert, Teil I)

Im Zuge eines des Öfteren auftretenden Übersetzungsfehlers wurde hier von Silikon geredet, obwohl im englischen Original von Silizium („silicon“ statt „silicone“) die Rede ist.

Um zu kommunizieren, muss man auf das Kommunikationsabzeichen tippen.

Laut „Die Technik der USS Enterprise“ liegt das daran, dass die Abzeichen nach einer gewissen Zeit in den Stand-by-Modus versetzt werden.

Die Klingonen benutzen ähnliche Geräte. (Star Trek: Treffen der Generationen)

Wegen der geringen Größe des Kommunikators ist die Reichweite auf etwa 500 km begrenzt. Jedoch kann ein Raumschiff diese vergrößern. Für Wartungsarbeiten kann er geöffnet werden. ([Quelle fehlt])

In Notfallsituationen kann der Kommunikator auch für viele unterschiedliche Dinge benutzt werden. Er kann beispielsweise in einen Subraum-Notfallsender umgewandelt werden. Außerdem kann die eingebaute Energiezelle verwendet werden, um andere Geräte zu speisen, jedoch ist die Zelle ziemlich schwach, weshalb die Laufzeit gering ist. ([Quelle fehlt])

Lieutenant Worf benutzt die Energiezelle eines Kommunikators, um einen selbst gebauten Feldgenerator zu betreiben. (TNG: Eine Handvoll Datas)

Schiffscomputer lokalisieren Personen über deren Kommunikatoren, die ihrem Träger zugeordnet werden können. Dies erleichtert auch die Transportererfassung, führt jedoch beim Verlust des Gerätes zu Fehlangaben. Sobald die Hülle eines Kommunikationsabzeichens gebrochen wird, sendet es ein Notfallsignal aus. (VOY: Subraumspalten)

2371 ruft Tuvok auf der Brücke Harry Kim über seinen Kommunikator und ermahnt ihn leise, dass er seine Überraschung über die Entdeckung der nukleogenischen Nebellebensform verbergen soll, um die niederen Ränge nicht nervös zu machen. (VOY: Der mysteriöse Nebel)

Im gleichen Jahr lässt Chakotay den Transporterraum der USS Voyager das Kommunikatorsignal von Seska orten, weil diese bei einer Außenmission auf einem Planeten nicht antwortet. Jedoch kann sie der Transporterchief nicht lokalisieren, weshalb Chakotay sich selbst auf die Suche nach ihr macht. (VOY: Der Verrat)

Kommunikationsabzeichen dienen zudem auch als Universalübersetzer. (VOY: Die 37er)

2372 verliert Chakotay auf dem Planeten des Kautschukbaumvolkes seinen Kommunikator, als er von einem umstürzenden Baum getroffen wird. Daher wird nur sein Kommunikator zurück auf die USS Voyager gebeamt. (VOY: Tattoo)

Nachdem ein Außenteam der USS Voyager von den Mokra entdeckt und angegriffen wird, versucht Captain Kathryn Janeway mit ihrem Kommunikator das Schiff zu kontaktieren, wird jedoch im gleichen Augenblick von einem Phaserschuss getroffen. Während sie am Boden liegt, nimmt ihr ein Soldat den Kommunikator ab. (VOY: Die Resistance)

Später ruft Lon Suder mit Tuvoks Kommunikator die Brücke um Hilfe. (VOY: Gewalt)

Als Hogan durch die Explosion einer Plasmaleitung in einer Jefferies-Röhre verletzt wird, fällt er bewusstlos zu Boden. Nachdem er wieder zu sich kommt, kann er seinen Kommunikator aktivieren und ruft die Krankenstation zu Hilfe. Daraufhin macht sich Kes zu ihm auf den Weg. (VOY: Die Verdoppelung)

2374 gibt Kathryn Janeway Seven of Nine einen Kommunikator, als sie sie in die Crew aufnimmt. (VOY: Die Gabe)

Im gleichen Jahr hält der Doktor es für möglich, dass Kovin mit einem Mikrogreifzirkel die Neurotransmitterwerte in Seven of Nines Gehirn manipuliert hat. Darauf erwidert Kovin, dass er mit ein paar Modifikationen einen Kommunikator so verändern könne, dass man Neurotransmitter manipulieren könnte. (VOY: Im Rückblick)

Als Kathryn Janeway und Seven of Nine von Arturis als Geiseln genommen werden, versuchen die beiden sich aus ihrer Zelle zu befreien. Dabei entfernt Janeway einen Draht aus ihrem Kommunikator und reaktiviert mit diesem die Borg-Schilde von Seven. (VOY: In Furcht und Hoffnung)

Als Chakotay Valerie Archer ausspioniert, erzählt er ihr eine Geschichte von einer Fehlfunktion eines Transporters, wodurch seine Uniform im Musterpuffer landete und er nur mit seinem Kommunikator rematerialisiert wurde. (VOY: In Fleisch und Blut)

2375 legt Tom Paris seinen Kommunikator auf dem Tisch der Wache der Arrestzelle ab, nachdem er zu dreißig Tagen Einzelhaft verurteilt wurde. (VOY: Dreißig Tage)

Im gleichen Jahr nimmt die Varro Derran Tal Harry Kims Kommunikator ab, während die beiden ein Liebesspiel beginnen. (VOY: Das Generationen­schiff)

2376 gerät Tom Paris unter den Einfluss von Alice und trägt fortan statt seiner Uniform einen silbernen Fluganzug, auf den er seinen Kommunikator aufsetzt. (VOY: Alice)

2377 lässt die todkranke Seven of Nine ihren Kommunikator auf der Krankenstation zurück, nachdem sie den Doktor deaktiviert hat und gegen dessen Willen den Raum verlässt. (VOY: Unvollkommenheit)

Normalerweise haben diese Kommunikatoren nur eine begrenzte Reichweite. 2377 kontaktiert die USS Voyager jedoch einen acht Lichtjahre entfernten Kommunikator, indem die Crew eine triachsilierende Frequenz auf einem covarianten Subraumband benutzt. (VOY: Arbeiterschaft, Teil II)

Als Chakotay nach seinem Absturz auf Ledos von den Ventu entdeckt wird, antwortet er nicht auf den Kommunikatorruf von Seven of Nine. Die von der Stimme aus dem Kommunikator verängstigten Ventu, zertrümmern daraufhin den Kommunikator mit einem Stein. (VOY: Ein natürliches Gesetz)

2378 wird Tom Paris von seiner Frau B'Elanna Torres geweckt, da bei ihr scheinbar die Wehen eingesetzt haben. Der müde Paris greift an seine Brust und stellt fest, dass sich sein Kommunikator nicht dort befindet. Diesen erblickt er auf dem Nachttisch und ergreift ihn, um die Krankenstation zu rufen. (VOY: Endspiel, Teil I)

32. Jahrhundert[]

Im 32. Jahrhundert sind die Kommunikatoren wesentlich vielseitiger. Auf ihnen ist nicht nur wieder der Rang zu sehen, sie dienen zusätzlich als Tricorder, strahlen Licht aus und können überall als eine Art holografischer Bildschirm und persönlicher Transporter genutzt werden. (DSC: Aasgeier)

Siehe auch[]

Hintergrundinformationen[]

In Miri, ein Kleinling wird communicator mit Funkgerät übersetzt.

In der deutschen Fassung ist ein Kommunikator, der an der Uniform getragen wird, und ein Kommunikator, wie wir ihn aus Raumschiff Enterprise und Star Trek: Enterprise kennen, zwar dasselbe, jedoch wurde für Ersteres in der Originalfassung ein völlig neues Wort geschaffen, nämlich Combadge. Das ist eine Mischung aus Kommunikation (Communication) und Abzeichen (Badge). Korrekt übersetzt wäre das Ganze also ein „Kommunikationsabzeichen“. In vielen Romanen wird der Begriff auch mit Insignienkommunikator übersetzt.

Das schnippende Geräusch, das nach dem Tippen auf den Kommunikator zu hören ist, wird in der Postproduktion eingespielt. Bei den Kommunikatorabzeichen im Set handelt es sich um Anstecker-Requisiten, sogenannte Buttons.

Externe Links[]

Kommunikator in der Memory Beta

Advertisement