Memory Alpha, das Star-Trek-Wiki
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Spiegeluniversum
Genau so, nur anders…
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Ich bin extrem niederträchtig, selbst für eine Terranerin.
Georgiou zu Sternenflotten-Hologrammen, 3189 (DSC: Die Bewährungsprobe)


Philippa Georgiou ist eine Terranerin, die im 23. Jahrhundert Imperatorin des Terranischen Imperiums im Spiegeluniversum war. Als Imperatorin wurde sie offiziell als Ihre kaiserlichste Majestät, Mutter des Vaterlandes, Oberherrin von Vulcan, Dominus von Qo'noS, Regina Andor, Philippa Georgiou Augustus Iaponius Centarius bezeichnet. (DSC: Blindes Verlangen)

Nach einem Putsch von Gabriel Lorca, der aufgrund einer Intervention der USS Discovery scheiterte, wurde sie gegen ihren Willen in das föderale Universum gebracht. Nach einer kurzen Zeit als Kapitän der Discovery, um den damals tobenden föderations-klingonischen Krieg zu beenden, wurde sie von Sektion 31 rekrutiert. (DSC: Auftakt zur Vergangenheit, Nimm meine Hand, Lichtpunkt) Sie half später bei den Bemühungen der Crews der USS Discovery und der USS Enterprise, die böswillige künstliche Intelligenz namens Control zu besiegen. (DSC: Süße Trauer, Teil II)

Frühes Leben[]

Über Georgious Kindheit oder frühes Leben ist nichts bekannt. Im Jahr 3189 beginnt sie, unzusammenhängende Rückblenden auf eine frühere Zeit in ihrem Leben zu erleben. (DSC: Aasgeier, Das Schutzgebiet)

Zusätzlich zu ihren taktischen Fähigkeiten wird Georgiou als Ingenieurin beschrieben. (DSC: Fern der Heimat)

Imperiale Herrschaft[]

Wann und wie Georgiou zur Herrscherin des Terranischen Imperiums aufstieg, ist nicht bekannt.

Sie war offenbar dafür verantwortlich, das Qo'noS des Spiegeluniversums in der dortigen Version des Terranisch-Klingonischen Krieges praktisch unbewohnbar zu machen. Zusammen mit Sylvia Tilly unterwarf sie die Betazoiden und löschte Mintaka III aus. (DSC: Nimm meine Hand) Sie bombardierte die Talosianer als Vergeltung dafür, dass sie versucht hatten, sie mit ihren psychischen Illusionen zu täuschen. (DSC: Soweit die Erinnerung reicht)

Trotz der fremdenfeindlichen Tendenzen des Imperiums hatte Kaiser Georgiou Titel erhalten, die in den vulkanischen, klingonischen und andorianischen Untertanen ihres Imperiums beheimatet waren, da sie als "Oberherr der Vulkanier, Dominus von Qo'noS" und "Regina Andor" angesprochen wurde. Diese standen unter anderem symbolisch für ihren Erfolg bei der Eroberung und Unterdrückung anderer intelligenter Spezies.

Als Imperatorin wurde Georgiou durch die damals klassifizierten Protokolle der USS Defiant auf das föderale Universum aufmerksam. Sie stufte diese Informationen als streng geheim ein, da sie die Föderation der Vereinten Planeten mit ihren Idealen von Koexistenz, Kooperation und Gleichberechtigung als Gefahr für das Terranische Imperium betrachtete. (DSC: Blindes Verlangen)

Die Rebellion gegen ihre Herrschaft schien wenig Informationen über sie zu haben, außer dass der Kaiser rücksichtslos war. Ihre Identität wurde lange Zeit nicht veröffentlicht, sie war außerhalb ihres engsten Kreises nur als gesichts- und namenloser Kaiser bekannt. (DSC: Nur wegen dir, Der Wolf im Inneren) Zugleich war sie es, die den imperialen Herrschaftssitz von Terra weg auf das imperiale Flaggschiff, die ISS Charon, kommandiert von Captain Maddox, verlegte. Dieses extreme Sicherheitsbedürfnis wurde ihr indes als Schwäche ausgelegt und machte ihre Herrschaft anfällig gegen einen Angriff von Innen heraus. (DSC: Der Wolf im Inneren, Auftakt zur Vergangenheit, Terra Firma, Teil 2)

Kapitän Gabriel Lorca wurde Georgious engster Berater. Lorca glaubte jedoch schließlich, Georgiou sei schwach geworden und nicht in der Lage zu führen, wiegelte die unterworfenen Völker auf und unternahm einen Putsch gegen sie. Sogar Georgious Ziehtochter Michael Burnham, bis dahin ein terranischer Kapitän von immensem Prestige, arbeitete mit Lorca zusammen, um Georgiou zu töten und ihren Thron zu besteigen. Unbekannt für Burnham, war sich die Imperatorin der Zusammenarbeit ihrer Adoptivtochter mit den Putschisten bewusst, aber dennoch entsandte Georgiou sie, um Lorca festzunehmen. (DSC: Blindes Verlangen)

Lorcas Anhänger zerstörten Burnhams Shuttle, wobei sie offiziell zu Tode kam, und verhalfen ihm zur Flucht. Als Vergeltung wurde sein Schiff, die ISS Buran, zerstört. Lorca gelangte dabei durch einen Transporterunfall in das Föderationsuniversum und gibt sich hier als sein föderales Gegenstück aus. (DSC: Auftakt zur Vergangenheit, Nur wegen dir)

Imperator Georgiou kann sich somit an der Macht halten und diese festigen, sieht sich aber einer erstarkenden Rebellion außeriridischer Völker gegenüber. Gegen diese setzt sie die ganze Macht der terranischen Sternenflotte und der ISS Charon ein.

Burnhams Rückkehr[]

Als völlig überraschend ihre tot geglaubte Ziehtochter Michael Burnham mit Lorca als Gefangenem auftaucht, gibt ihr Georgiou eine neue Mission: Die Vernichtung der Hauptrebellenbasis und Ausschaltung ihres Anführers, des Feuerwolfs, auf Harlak. Als sich Burnham jedoch als zu zögerlich erweist, um den Befehl zeitig auszuführen, reist Georgiuo selbst nach Harlak, vernichtet den Widerstand und beordert Burnham und Lorca an Bord der Charon. (DSC: Der Wolf im Inneren)

Da Georgiou weiß, dass Burnham sich mit Lorca verschworen hatte, plant sie beider Hinrichtung. Beim Abendessen mit ihr ist sie zunächst freundlich, stellt sie aber bereits hier auf die Probe, indem sie Kelpianersuppe servieren lässt. Am Ende dieses Treffens lässt sie Burnham verhaften und entpuppt sich als Burnhams Adoptivmutter. Als sie Burnham zur Hinrichtung vor den versammelten terranischen Lords in den Thronsaal bringen lässt, entpuppt sich diese als das föderale Gegenstück, das Georgiou um Hilfe bittet, um wieder in das Föderationsuniversum zurück zu gelangen. Daraufhin tötet Georgiou alle Lords bis auf einen, um das Geheimnis zu wahren, und verhandelt mit Burnham die Bedingungen für ihre Freilassung und Rückkehr ins Föderationsuniversum. Zunächst unwillig, kann sich Georgiou dennoch ihrer weiterhin vorhandenen mütterlichen Zuneigung zu Burnham nicht entziehen. Zu spät erkennen beide, dass dies von Lorca ausgenutzt wurde und er so auf die Charon gelangen konnte, um seine Rebellion fortzusetzen. Dies wird Burnham erst klar, als sie Georgious Unbehagen bei der Anpassung an plötzliches helles Licht bemerkt, denn dies betrifft auch Gabriel Lorca, der behauptet hatte, seine eigene Lichtempfindlichkeit sei durch Augenschäden verursacht worden. (DSC: Blindes Verlangen)

Lorcas Coup[]

Georgiou findet sich unversehens mitten in einer weiteren, wohl durchdachten Rebellion wieder. Lorca entkommt aus der Haft, befreit seine Kameraden aus den Agoniezellen der Charon und tötet einen Großteil der Besatzung mit Hilfe einer von Paul Stamets entwickelten neuen Massenvernichtungswaffe. In einer letzten Konfrontation verliert Georgiou schließlich die Kontrolle über die Charon und flüchtet mit Hilfe eines Nottransporters in ihr privates Rückzugsquartier. Damit ist ihre Herrschaft über das Imperium beendet. Den sicheren Tod vor Augen, willigt sie ein, Burnham zu helfen und dabei auch Lorca aufzuhalten. Nach einem finalen Kampf im Thronsaal verabschiedet sich Georgiou herzlich von Burnham und tritt den verbliebenen Rebellen entgegen. Doch Burnham weigert sich, Georgiou aufzugeben und beamt sie überraschend mit sich an Bord der USS Discovery, kurz bevor diese die ISS Charon zerstört und damit den Putsch endgültig scheitern lässt.

Commander Saru ist zunächst schockiert, als er Georgiou lebend sieht und glaubt zuerst, sie sei seine ehemalige Kapitänin. Georgious Verhalten belehrt in jedoch schnell eines Besseren. Sehr zu Georgious Missfallen wird sie von Commander Saru festgesetzt und reist mit der Discovery ins Föderationsuniversum. (DSC: Auftakt zur Vergangenheit)

Im föderalen Universum[]

Im Föderationsuniverum angekommen, wird Georgiou weiterhin festgesetzt. Bei einem Treffen mit Georgiou finden Admiral Katrina Cornwell und Botschafter Sarek ihre Ähnlichkeit mit Captain Phillipa Georgiou bemerkenswert. Trotz Burnhams Zusicherung, dass Georgious Erscheinen im Föderationsuniversum unfreiwillig war, stellt Cornwell fest, dass die Situation kompliziert bleibt. Georgiou indes will in das Spiegeluniversum zurückkehren. Burnham erklärt, dass sie einer gewaltsamen Revolution entkommen sei und innerhalb der Föderation politisches Asyl erhalten sollte. Zunächst jedoch wird entschieden, Georgiou zur Sternenbasis Eins zu bringen, der wichtigsten Sternenbasis der Föderation. Dort soll über das weitere Vorgehen entschieden werden.

Als jedoch der Verlust der Sternenbasis auf der Discovery bekannt wird, erkennt Georgiou eine Gelegenheit, ihre Freiheit zurück zu gewinnen: Der Krieg der Föderation mit den Klingonen hat einen schrecklichen Tribut gefordert. Die Sternenflotte verlor ein Drittel ihrer Schiffe und über zwanzig Prozent des Föderationsterritoriums sind besetzt. Die Verluste sind so groß, dass Admiral Katrina Cornwell und Botschafter Sarek beschließen, alles Wissen über die Reise der Discovery in das alternative Universum zu begraben, da dieses Wissen verheerende Wirkung auf die Moral haben könnte. (DSC: Flucht nach vorn)

Kommandantin der Discovery[]

Georgious Herrschaft über das Terranische Imperium erstreckte sich über jedes bekannte System in ihrem Universum und sie eroberte Orte, die die föderale Sternenflotte bisher noch nicht einmal zu erkunden gewagt hat. Burnham will nun wissen, wie Georgiou das klingonische Reich im Spiegeluniversum besiegt hatte. Georgiou erklärt, dass der Weg, die Klingonen zu besiegen, darin bestand, sie auf Qo'noS selbst zu schlagen.

Als sich die Klingonen darauf vorbereiten, das Sol-System, das Kernsystem der Föderation, anzugreifen, besteht ihre Antwort darin, den Kampf auf Qo'noS zu führen. Ein koordinierter Angriff gegen die planetare Verteidigung geführt werden, gefolgt von der Zerstörung aller militärischen Ziele auf der ganzen Welt. Eine einzige Offensive, die so zerstörerisch ist, dass die Klingonen sich in ihre Heimatwelt zurückzögen.

Georgiou versorgt Burnham mit der Information, dass Qo'noS im Wesentlichen ein Planet aus Vulkanen und Höhlen ist, von denen wiederum einige groß genug sind, um ein Raumschiff der Crossfield-Klasse aufzunehmen. Die Discovery könnte mit ihrem Sporenantrieb eine dieser Höhlen erreichen und den Planeten von innen nach außen kartieren, wodurch das Risiko einer Entdeckung verringert wird.

Georgiou trifft sich privat mit Sarek und bietet ihm ihre Hilfe an, um den Krieg endgültig zu gewinnen. Während sie Burnham das Wissen zur Verfügung gestellt hatte, mit der sie umgehen kann, enthüllt sie Sarek, dass Qo'noS in ihrem Universum kaum mehr als ein verbrannter Haufen Asche ist. Burnhams Plan wäre zwar wirksam, aber nur vorübergehend. Georgiou bietet an, die Klingonen ein für alle Mal auf die Knie zu zwingen. Wenn sie ihre Freiheit bekommen würde, würde sie der Föderation den Sieg sichern. In einem Moment der Schwäche lässt sich der Föderationsrat darauf ein und übergibt Georgiou das Kommando über die Discovery, um die gegen jedes Prinzip der Föderation verstoßende Mission auszuführen.

Georgiou übernimmt nun die Rolle von Captain Phillipa Georgiou. Um ihre Herkunft aus dem Spiegeluniversum zu vertuschen, behauptet Admiral Cornwell, dass sie die föderale Georgiou sei, die nur für tot gehalten wurde, nun aber bei einem Überfall auf ein klingonisches Gefängnisschiff gerettet wurde. Während des Anflugs auf den klingonischen Heimatplaneten fällt der Brückenbesatzung indes das veränderte, immer noch terranisch gefärbte Verhalten Georgious auf, was aber der angeblichen Gefangenschaft zugerechnet wird. Auf Qo'noS angekommen, platziert Georgiou wie geplant eine Hydrobombe in einem Supervulkan. Der wahre Plan fliegt indes dank Tilly vorzeitig auf, die Brückenoffiziere der Discovery drohen mit offener Befehlsverweigerung und der Plan wird insofern verändert, dass zwar die Bombe im Vulkan bleibt, die Klingonin L'Rell aber die Kontrolle über den Zünder bekommt, im Austausch für Frieden. L'Rell wiederum nutzt die Bombe, um die Führer der Großen Häuser zu zwingen, ihre Führung zu akzeptieren, und den klingonischen Streitkräften den Rückzug zu befehlen.

Georgiou wiederum bekommt von Burnham wie vereinbart offiziell die Identität ihres verstorbenen föderalen Gegenstücks und taucht unter. (DSC: Flucht nach vorn, Nimm meine Hand)

Agentin von Sektion 31[]

Einige Monate später besucht Georgiou im Auftrag von Sektion 31 Qo'noS, wo sie L'Rell und Tyler vor einem von Kol-Sha orchestrierten Putsch rettet. Obwohl Georgiou mit ihrem früheren Titel angesprochen wird, behält sie ihre Deckung bei, dass sie ein pensionierter Sternenflottenkapitän ist, der jetzt als Sicherheitsberaterin dient, und dass sie dort ist, um sicherzustellen, dass L'Rell an der Macht bleibt. Zu diesem Zweck rät sie L'Rell privat, Tyler und das Baby wegzuschicken, da die äußerst patriarchalischen Klingonen weiterhin glauben würden, dass ihre Befehle tatsächlich Tylers sind und versuchen würden, das Kind auszubeuten. L'Rell nimmt ihren Rat an und nachdem sie vereinbart hat, Tylers Hinrichtung durch L'Rell vorzutäuschen, bringt Georgiou Tyler und das Baby nach Boreth.

Als das Kind auf den Planeten geschickt wird, um Mönch zu werden, lädt Georgiou Tyler spöttisch ein, sich Sektion 31 anzuschließen. Obwohl Leland sie wegen ihres Tons und ihrer Wortwahl tadelt, behauptet Georgiou, dass sie erfolgreich war und Tyler "drin" ist. (DSC: Lichtpunkt)

Sie entwickelt eine starke Abneigung gegen Leland, den sie als unfähig ansieht, und verlässt Sektion 31 schließlich wieder, um sich erneut der Discovery anzuschließen. So steht sie im finalen Kampf gegen Control und die Flotte von Sektion 31 schließlich Leland gegenüber, der von Control übernommen wurde und der KI als physische Form dient. Im Maschinenraum der Discovery besiegt sie die KI, indem sie Leland im Zweikampf in die Sporenkammer stößt und diese magnetisiert. Sie stellt zudem sicher, dass Leland wirklich tot ist, indem sie seinen Kopf zertritt. (DSC: Süße Trauer, Süße Trauer, Teil II)

Im 32.Jahrhundert[]

Georgiou reist zusammen mit der Besatzung der Discovery ins 32.Jahrhundert, um die Sphärendaten der abtrünnigen KI Control endgültig zu entziehen. Nachdem die Discovery in der Nähe einer kleinen Bergbaukolonie abgestürzt ist, geht Georgiou ohne Genehmigung dorthin und rettet Captain Saru und Ensign Sylvia Tilly vor Zarehs Bande. (DSC: Fern der Heimat)

Im neuen Hauptquartier der Föderation wird Georgiou von Kovich und einigen Hologrammen der Sternenflotte erneut vernommen. Nachdem sie Kovics Behauptungen einer biologischen Erklärung für die Böswilligkeit der Terraner zurückgewiesen hat, deaktiviert sie die Hologramme, indem sie mit ihrer harmonischen Geschwindigkeit blinzelt und damit Interferenzen auslöst. Sie befragt dann Kovich über den Brand und er teilt ihr mit, dass das Terranische Imperium nach Georgious Verschwinden rapide an Macht verlor und nach dem letzten Wissensstand der Föderation schließlich gefallen ist. Er teilt ihr auch mit, dass sich die beiden Universen konstant voneinander entfernt haben und seit dem 27. Jahrhundert keine Kontakte mit dem Spiegeluniversum mehr aufgezeichnet worden waren. (DSC: Die Bewährungsprobe)

In der Folgezeit erlebt Georgiou zunehmend stärkere und ihre körperliche Verfassung schwächende Rückblenden zu ihrem früheren Leben im Terranischen Imperium. Diese behindern sie zunehmend und auch während einer nicht genehmigten Mission, die sie mit Burnham unternimmt, um eine Black Box aus dem Schrottplatz auf Hunhau zu bergen. Georgiou gibt dabei vor, ein Käufer von Technologie aus der Zeit vor 2400 zu sein, lenkt damit Aufseher Tolor ab und hilft bei der folgenden Massenflucht der Sklavenarbeiter der Werft. Danach zerstört sie den Schrottplatz, indem sie die Antigravitationshalterungen mehrerer verfallener Raumschiffe zerstört und diese dadurch abstürzen lässt. (DSC: Aasgeier)

Als sich Georgious Zustand weiter verschlechtert, wird klar, dass ihre Reise durch die Zeit und die Dimensionen dazu führt, dass ihre Moleküle immer stärker zu ihrem Ursprung zurückstreben und ihr ein äußert schmerzhafter Tod bevor steht. Um sie zu retten, begibt sich die Discovery nach Danus V, wo laut den Sphärendaten eine Möglichkeit dazu besteht. Dort angekommen, treffen Georgiou und Burnham auf den mysteriösen Karl, der bestens über Georgious Zustand Bescheid weiß und sie auffordert, eine plötzlich aufgetauchte Tür zu durchschreiten, wenn sie überleben möchte. Als Georgiou dies tut, findet sie sich unversehens als Imperatorin im Spiegeluniversum an Bord der ISS Discovery wieder, am Tag der Indienststellung der ISS Charon und Lorcas erstem Putschversuch. Mit ihrem Wissen über die bevorstehenden Ereignisse kann sie den Putsch nun im Keim ersticken und zudem ihre Adoptivtochter Michael Burnham festsetzen. Während sie versucht, diese zum Gesinnungswandel zu bewegen, will Georgiou auch herausfinden, warum ihre Tochter überhaupt zur Verräterin wurde. (DSC: Terra Firma, Teil 1)

In dieser alternativen Zeitlinie des Spiegeluniversums wird nun auch deutlich, dass Georgiou von ihren Erfahrungen im föderalen Universum massiv beeinflusst wurde. Sie hat die Möglichkeiten und Vorteile gesehen, die die Prinzipien und Verfahren der Föderation bieten und unternimmt Schritte, das Imperium durch Reformen allmählich in diese Richtung zu transformieren und dadurch zu retten. So zerschlägt sie die sich anbahnende Rebellion der Sklavensysteme dieses Mal nicht wie zuvor mit nackter Gewalt, sondern schließt Handelsverträge mit Zugeständnissen ab, die den Widerstand auseinander dividieren. Ebenso rettet sie Saru und klärt ihn über die wahre Natur des Waharai auf. Da sie jedoch weiterhin in der gewalttätigen Struktur des Imperiums agiert, sind ihr großteils die Hände gebunden und sie kann nicht verhindern, dass ihr abweichendes Verhalten als Schwäche ausgelegt wird. Auch Burnham, die nach außen erneut ihre Loyalität erneuert, sieht sie weiterhin als schwach an, wie sich zeigt, als sie erneut gegen Georgiou putscht. Im folgenden Kampf werden sowohl Burnham als auch Georgiou tödlich vewundet und Georgiou findet sich unversehens auf Danus V wieder, wo ihr Karl erklärt, dass eine schlechtere Version ihrer selbst im Spiegeluniversum gerade stirbt und ihre Erlebnisse eine Prüfung waren. Karl entpuppt sich als der Hüter der Ewigkeit und bietet Georgiou an, sie an einen Zeitpunkt des Spiegeluniversums zu versetzen, an dem die beiden Universen noch deckungsgleich waren. Dadurch würde Georgiou gerettet und bekäme eine zweite Chance, auch wenn es nicht einfach werden wird. Georgiou entscheidet sich, diesen Schritt zu gehen. Dies bedeutet den Abschied von Burnham und der Discovery und es wird klar, dass zwischen der terranischen Georgiou und der föderalen Burnham ein tiefes Band besteht.

Die Brückenoffiziere der Discovery würdigen Georgiou in einer Abschiedszeremonie, in der Burnham gesteht, dass Georgiou ihr mehr bedeutet hat, als sie in Worte fassen kann. (DSC: Terra Firma, Teil 2)

Was aus Phillippa Georgiou in ihrer neuen Zeit wurde oder welchen Einfluss sie mit ihrem Wissen um kommende Ereignisse auf das Spiegeluniversum nahm, ist unbekannt.

Zitate[]

  • "Du und Deinesgleichen, ihr seid gefährlich. Die Föderation... ich weiß eine Menge über sie aus den Daten der Defiant. Sie werden aus gutem Grund unter Verschluss gehalten. Ihr redet von Gleichheit, Freiheit, Kooperation... Ballast, den wir vor Jahrtausenden abgeworfen haben! Zerstörerische Ideale, die Rebellionen befeuern und ich werde nicht zulassen, dass sie uns erneut infizieren!" (DSC: Blindes Verlangen)
  • "Ich bin ein geschlagener Imperator, sie haben meine Schwäche gesehen. Ich habe hier keine Zukunft mehr. Aber ich werde im Kampf sterben, wie es sich für einen Herrscher gehört. Geh, Michael Burham, finde nach Hause... und lebe!" (DSC: Auftakt zur Vergangenheit)
  • "Die Klingonen sind wie ein Krebsgeschwür, das ständig weiter wächst. Um es auszurotten, musst du den Tumor direkt an seiner Quelle zerstören! Was weißt du alles über Qo'noS?" (DSC: Flucht nach vorn)
  • Georgiou: "So, jetzt haben wir aber genug rum randaliert! Jetzt bringen wir das mal zu Ende! Sie sollten wissen, dass ich die Sporenkammer magnetisiert habe. Viel Spaß!" Leland: "Das wird hier ganz sicher nicht enden!" Georgiou: "Ich fürchte, das wird es! Und es wird weh tun! Und ich kann es ehrlich gesagt gar nicht abwarten, Sie schreien zu hören!" (DSC: Süße Trauer, Teil II)
  • Tilly: "Ähm... da kleben noch... Reste von Leland an ihren Schuhen." Georgiou: "Irgendwer musste sicherstellen, dass er tot ist! Ach, und irgendwer wird die Sporenkammer reinigen müssen, da klebt noch ne ganze Menge mehr." (DSC: Fern der Heimat)
  • "Also mir wird's auf dieser neuen Welt gefallen! Wenn dieser Idiot ne Siedlung dominieren kann, was kann ich dann alles im Schlaf machen?" (DSC: Fern der Heimat)
  • "Was du Schmerz nennst, nenne ich Vorspiel." (DSC: Fern der Heimat)
  • "Lächerliches Holo, du bringst mich nicht aus der Fassung, indem du eine völlig konstruierte biologische Triebfeder für mein Verhalten und die mir eigene Boshaftigkeit konstruierst. Ich bin extrem niederträchtig, selbst für eine Terranerin." (DSC: Die Bewährungsprobe)
  • "Du siehst zu dumm aus für den Chef dieser Kippe!" (DSC: Aasgeier)
  • "Sieh an. Wenn das nicht Sarus Fehler auf zwei Beinen ist. Schon einen Weg gefunden, alle hier an Bord zu killen? Vielleicht werden sie irgendwann auch hier Killy genannt." (DSC: Terra Firma, Teil 1)
  • "Mich umzubringen wäre die größte Ehre ihres Lebens für meine Burnham gewesen. Und für mich die größte Ehre, von ihr getötet zu werden. Ein Terraner begrüßt den Tod an jedem Morgen. Wenn ich getötet werde, heißt das nur, meine Wiedergeburt tritt früher ein!" (DSC: Terra Firma, Teil 1)
  • "Nein! Das wäre der einfache Weg! Und ich weiß, wie die Geschichte ausgeht. Du stirbst, ich sterbe oder wir beide. Aber in genau diesem Moment... steht unsere Zukunft noch nicht fest! Also lass uns etwas daraus machen! ... In die Agoniekammer mit ihr!" (DSC: Terra Firma, Teil 1)
  • "Sogar Dschingis Khan hat gelernt, dass seine Macht irgendwann schwindet, wenn er nicht zulässt, dass die Menschen, die er unterworfen hat, ihre eigenen Götter verehren. ... Du hast noch viel zu lernen, Michael." (DSC: Terra Firma, Teil 2)
  • "Alle Eltern stellen sich irgendwann die selbe Frage, Michael. Auch ich hatte gehofft, dass du es einmal lernst. Warum können sie nicht einfach glauben, was ich sage? Warum lernen sie immer nur durch Schmerz?" (DSC: Terra Firma, Teil 2)
  • "Ich wünschte, du würdest eine andere Sprache verstehen. Aber hier, wo Stärke Macht bedeutet... und Terror Liebe... dringe ich anders nicht zu dir vor. Ich habe gesehen, wer du sein kannst, Michael. Ich habe gesehen, wer ich sein kann. Ich habe gesehen, wie diese Welt sein kann. Und es war erleuchtend! Wir können das erreichen, wir können mehr sein! Aber zuerst müssen wir uns neu erschaffen! Wir müssen all das hinter uns lassen, was uns zerstört." (DSC: Terra Firma, Teil 2)
  • "Ich sagte, du hättest mich zum Tode verurteilt, als du mich in dieses Universum gebracht hast. Doch in Wahrheit ist der größte Teil von mir schon vorher tot gewesen. Du hast mir ein neues Leben geschenkt. Und der Rest deiner Crew ist auch nicht übel. Ich habe erkannt, dass manch ein Ende wohl unvermeidbar ist. Meines, Captain Burnhams... und vielleicht war deiner Phillippa auch ihr Ende so vorherbestimmt. ... Ich wünschte, ich hätte all das hier schon früher gewusst. Ich hatte mal eine Chance... vor langer Zeit. Sein Name war San. Ich wünschte, ich hätte dir von ihm erzählt. ... Jemanden wie dich werde ich niemals wieder finden." (DSC: Terra Firma, Teil 2)
  • "Dieses Zeitalter ist ganz anders. Terranischer, als du es gewohnt bist. Saru hat die Discovery ganz vorbildlich geführt. Aber er ist nicht der Einzige, der für den Stuhl des Captains geeignet ist. Du warst schon immer zu Größerem bestimmt, als du es gedacht hast, Michael." (DSC: Terra Firma, Teil 2)


Hintergrundinformationen[]

Auftritte[]

Darstellerin und Synchronsprecherin[]

Die Philippa Georgiou des Spiegeluniversums wurde ebenfalls wie die Georgiou des Hauptuniversums von Michelle Yeoh gespielt und von Arianne Borbach synchronisiert.

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