Memory Alpha, das Star-Trek-Wiki
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Spiegeluniversum
Genau so, nur anders…
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Das offizielle Symbol

Das Terranische Imperium ist im 22. und 23. Jahrhundert eine mächtige und brutale Institution, die sich im sogenannten Spiegeluniversum befindet.

Das Imperium nimmt im Spiegeluniversum den Platz der Vereinigten Föderation der Planeten ein und ist eine rein menschliche, auf Expansion ausgerichtete politische Entität. Das Imperium hat alle bekannten Völker militärisch erobert und kontrolliert im 23.Jahrhundert den gesamten ihm bekannten Weltraum.

Geschichte[]

Der genaue Gründungszeitpunkt des Terranischen Imperiums ist unklar. Commander Jonathan Archer merkt 2155 an, dass das Imperium zu diesem Zeitpunkt bereits seit einigen Jahrhunderten existiert. Allerdings erwähnt er nicht, um wie viele Jahrhunderte es sich genau handelt. Eine Version lautet, dass das Imperium bis in das Jahr 1955 zurückverfolgt werden kann. Nach dieser Erzählung existierte in dieser Zeitepoche ein terranisches politisches Vorläufersystem, das sich im Laufe der Zeit zu einem interstellaren Imperium weiterentwickelt. (ENT: Die dunkle Seite des Spiegels, Teil I, Die dunkle Seite des Spiegels, Teil II)

Erster Kontakt[]

Die Vulkanier stellen 2063 einen Erstkontakt her.

Im 21. Jahrhundert ist das Imperium lediglich auf die Erde beschränkt. Erst als im Jahr 2063 die Terraner durch ein vulkanisches Forschungsschiff aufgesucht werden, um einen ersten offiziellen Kontakt herzustellen, erschießt Zefram Cochrane einen der Vulkanier nach dessen Begrüßung. Daraufhin plündern die Terraner das Schiff und erhalten somit auch Zugriff auf ein funktionsfähiges Raumschiff mit Warpantrieb.

Dadurch ist es erstmals möglich, dass eigene Sonnensystem zu verlassen und mit Hilfe der rein militärisch ausgerichteten Sternenflotte andere Völker mit Gewalt zu unterwerfen. (ENT: Die dunkle Seite des Spiegels, Teil I)

22. Jahrhundert[]

Die Rebellen greifen das Imperium an.

In den 2150ern beginnen einige Welten, die zuvor vom Terranischen Imperium erobert worden sind, erstmals militärisch gegen ihre Eroberer vorzugehen. Daraus resultiert ein langwieriger Krieg gegen die Rebellen, zu denen einige Vulkanier und Andorianer gehören. Obwohl dem Imperium viele Schiffe in diesem Krieg verloren gehen, setzen sie unter anderem Propaganda ein, um den Eindruck zu vermitteln, dass der Krieg bald zu Gunsten des Imperiums vorbei sei.

Bis zum Jahr 2155 hat sich das Terranische Imperium über Vulkan, Andor, Denobula, Orion und Antares ausgebreitet. Es kommt zu einigen kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Klingonen, den Xindi und den Tholianern.

Das Flaggschiff des Imperiums, die ISS Enterprise (NX-01), steht zu dieser Zeit unter dem Kommando von Captain Maximilian Forrest und beherbergt eine Crew aus Terranern sowie loyalen Vulkaniern und Tellariten.

Im gleichen Jahr wird ein unbekanntes Schiff, dass anscheinend aus einem Paralleluniversum stammt, von Tholianern entdeckt und zu einer ihrer zahlreichen Basen gebracht. Commander Archer rebelliert daraufhin gegen Forrest und übernimmt das Kommando über das Schiff. Damit will er zu einer Mission starten, um das unbekannte Schiff von den Tholianern zu stehlen, weil er glaubt, dass dieses Schiff der Schlüssel sein könnte, um die Herrschaft des Imperiums zu sichern und auch die Rebellion endgültig zu beenden. Dieses Schiff stellt sich später als die USS Defiant heraus, welche aus dem 23. Jahrhundert stammt.

Archer tötet Black.

Nach einer Weile erreicht die Enterprise die Basis und beamt einen Entertrupp auf die Defiant. Anschließend versucht das Team soviel wie möglich über das Schiff und seine hochentwickelte Technologie in Erfahrung zu bringen. Allerdings bleibt der Landetrupp nicht unentdeckt, wodurch in einem anschließenden Gefecht die Enterprise zerstört wird, während der Landetrupp um Commander Archer nun auf der Defiant gefangen ist. (ENT: Die dunkle Seite des Spiegels, Teil I)

Nach der Vernichtung der Enterprise und dem Tod von Captain Forrest übernimmt Commander Archer das Kommando über die Defiant und zerstört mit Hilfe der überlegenen Waffensysteme die Schiffe und die Basis der Tholianer. Anschließend rettet er einige Crewmitglieder der Enterprise, die sich zuvor mit Hilfe der Rettungskapseln in Sicherheit bringen konnten.

Später trifft sich Archer mit der ISS Avenger, dem persönlichen Flaggschiff von Admiral Black, welches zuvor durch den Kampf mit Rebellen stark beschädigt wurde. Bei dem anschließenden persönlichen Treffen mit Black tötet Archer diesen mit einem Handphaser und übernimmt daraufhin auch das Kommando über die Avenger.

Hoshi Sato, die neue Imperatorin

Nach einer Weile starten Commander T'Pol und Fähnrich Soval mit anderen nicht-menschlichen Crewmitgliedern eine Meuterei und fliegen mit der Avenger einen Angriff auf die Defiant. Da der Chefingenieur Charles Tucker allerdings die Sabotage von Phlox an den Energiesystemen bemerkt und rückgängig gemacht hat, kann die Defiant mit wenigen Schüssen die Avenger vollständig zerstören.

Commander Archer, der sich nun selber als neuer Captain ansieht, setzt Kurs auf die Erde, wo er sich selber als neuer Imperator krönen will. Allerdings kommt ihm "seine Geliebte" Hoshi Sato zuvor und vergiftet ihn mit Hilfe von Travis Mayweather. Die beiden übernehmen daraufhin das Kommando über das Schiff und als sie die Erde erreichen, nutzt Sato die überlegenen taktischen Möglichkeiten des Schiffes, um sich selber als neue Imperatorin über das Terranische Imperium zu ernennen (ENT: Die dunkle Seite des Spiegels, Teil II).

Es gibt keine weiteren Informationen darüber, ob Hoshi Sato tatsächlich die neue Imperatorin wurde.

23. Jahrhundert[]

Der imperiale Gruß.

Im 23. Jahrhundert setzt das Imperium seine Politik weiter erfolgreich fort. Auch in diesem Jahrhundert liegt die Macht eindeutig bei den Terranern, die nach wie vor die herrschende Elite innerhalb des Imperiums ausmachen. Das Imperium stützt seine Macht dabei fast ausschließlich auf die terranische Sternenflotte, die wie ein Damoklesschwert über den eroberten Welten hängt und jeden Aufruhr sofort mit härtester Gewalt niederschlägt. Dennoch kommt es fast ständig zu Rebellionen, die im Fall der unterworfenen Völker die Beendigung des Besatzungsregimes zum Ziel haben. Doch auch unter den Terranern gibt es aufgrund der permanenten Intrigen immer wieder Putschisten, die aus persönlichen Gründen die Macht an sich reißen wollen. Das Imperium reagiert drakonisch auf diese Bewegungen und kann sich so dennoch behaupten.

Im späten 23. Jahrhundert befindet sich das Imperium schließlich auf dem Höhepunkt seiner Macht und hat viele Zivilisationen mit teilweise brutalen militärischen Methoden erobert. Das Prestigeobjekt der dortigen Sternenflotte ist zweifelsohne die ISS Enterprise, ein Schiff der Constitution-Klasse.

2257 kommt es zum ersten "richtigen" Kontakt zwischen dem Imperium und der Föderation, als die USS Discovery durch eine scheinbare Fehlfunktion des Sporenantriebs den Platz mit ihrem terranischen Gegenstück tauscht. Hier nimmt die Föderation erstmals direkten Einfluss auf das weitere Schicksal des Imperiums, da sich Captain Gabriel Lorca, der Kommandant der USS Discovery als Terraner entpuppt, der einen Staatsstreich gegen den Imperator unternimmt. Dieser Staatstreich ist beinahe erfolgreich und sein Verlauf führt zum Sturz von Imperator Philippa Georgiou und der Vernichtung der ISS Charon, dem Flaggschiff und Regierungssitz des Imperiums. Die Föderation löscht alle Informationen über diesen Vorfall im Zuge der späteren Geheimhaltung um die Discovery. (DSC: Algorithmus, DSC: Nur wegen dir, DSC: Der Wolf im Inneren, DSC: Blindes Verlangen, DSC: Auftakt zur Vergangenheit)

2267 kommt es auf der USS Enterprise zu einem Transporterunfall, wodurch Captain Kirk, Doktor McCoy, Lieutenant Uhura und Chefingenieur Scott auf die ISS Enterprise des Spiegeluniversums geraten. Es gelingt ihnen dank der autoritären Kommandostruktur, zunächst ihre Spiegel-Charaktere zu ersetzen, sie fallen allerdings durch "schwache" Entscheidungen auf, was mehrere erfolglose Mordversuche an Kirk auslöst. Während sie nach einer Möglichkeit suchen, wieder in ihr eigenes Universum zurückzukehren, übt Captain Kirk großen Einfluss auf den dortigen Ersten Offizier Spock aus. Ihre terranischen Gegenstücke wiederum fallen auf der USS Enterprise sofort durch ihr gewalttätiges, unbeherrschtes und irrationales Verhalten auf, worauf sie in der Arrestzelle festgesetzt werden, um die Gründe für ihr Verhalten zu ermitteln. Als schließlich eine Möglichkeit gefunden wird, den Transporterunfall zu korrigieren, wird der Austausch rückgängig gemacht. (TOS: Ein Parallel-Universum) Durch diesen Vorfall wird in der Föderation die Existenz des Spiegeluniversums offiziell bekannt.

Im Terranischen Imperium hat auch dieser Kontakt unmittelbare Auswirkungen. Beeinflusst von seinem Austausch mit Captain Kirk schafft es Spock vom Kommandanten der ISS Enterprise bis an die Spitze des Terranischen Imperiums. Inspiriert durch die damalige Begegnung von Personen aus einem anderem Universum, beginnt er augenblicklich damit, diverse Reformen innerhalb des Imperiums durchzusetzen. Diese Reformen sollen eigentlich dazu dienen, das Terranische Imperium nach und nach zu einer friedlichen Gemeinschaft umzuformen. Gleichzeitig jedoch nimmt die Stärke und Verteidigungsbereitschaft rapide ab, das Imperium wird durch Aufstände geschwächt, wodurch der Erzfeind, die Klingonisch-Cardassianische Allianz, die Gunst der Stunde nutzt und das gesamte Imperium erobert. (DS9: Die andere Seite)

24. Jahrhundert[]

Im 24. Jahrhundert existiert kein Terranisches Imperium mehr. Seit dem Fall des Imperiums haben sich die Machtverhältnisse fundamental gewandelt. Der dominierende Machtfaktor im Spiegeluniversum ist nun die Klingonisch-Cardassianische Allianz, die dem Imperium sehr ähnlich ist und ebenfalls mit brutaler Gewalt herrscht. Die Terraner wurden unterworfen und versklavt. Die Bajoraner, die ebenfalls von dem Imperium in der Vergangenheit erobert wurden, bilden in diesem Jahrhundert einen wichtigen Teil der Allianz, wodurch sie nun die Möglichkeit erhalten haben, die Terraner dafür büßen zu lassen.

Mit der Zeit entwickelt sich jedoch eine Terranische Rebellion, die gemeinsam von Offizieren der Sternenflotte aus dem bekannten Universum und Sisko aus dem Spiegeluniversum geschaffen wird. (DS9: Durch den Spiegel)

32.Jahrhundert[]

Im 32. Jahrhundert haben sich die beiden Universen so weit voneinander entfernt, dass kein Kontakt mehr besteht. Der letzte Wissensstand der Föderation ist nach wie vor, dass das Terranische Imperium ab dem Zeitpunkt des Sturzes von Imperator Georgiou abzusteigen begann, bis es schließlich unterging. (DSC: Die Bewährungsprobe)

Gesellschaft[]

Die gesamte Gesellschaft des Terranischen Imperiums ist äußerst brutal und darwinistisch. Terraner lernen von Kind an, dass sie um ihre Position kämpfen müssen und ihnen nichts geschenkt wird. Jeder Terraner intrigiert daher ständig mit und gegen seine Umgebung und ist stets auf den eigenen Vorteil aus. Gewalt ist dabei ein legitimes Mittel der Wahl für den gesellschaftlichen Aufstieg und die Sicherung des Erreichten. Männer wie Frauen setzen alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel ohne zögern ein, um ihre Ziele zu erreichen. Dieses Verhalten reicht bis hinunter auf die Beziehungsebene, für Terraner ist es vollkommen normal, sexuelle Beziehungen für den eigenen Aufstieg zu nutzen und ihre Partner zu hintergehen, sobald sich "etwas Besseres" findet. Ebenso ist Korruption vollkommen normal, denn was sind schon Regeln, wenn es um den eigenen Vorteil geht.

Das Imperium fördert dieses gewalttätige Verhalten nach Kräften. Der Mord an Vorgesetzten oder Höherstehenden ist ein übliches Mittel, um selbst auf die gesellschaftliche, militärische oder wirtschaftliche Position des Ermordeten zu gelangen. Untergebene werden sogar insgeheim ermutigt, ihren Vorgesetzten nach dem Leben zu trachten, denn auf diese Weise ist sichergestellt, dass immer die Stärksten die Führungspositionen innehaben. Terraner trauen daher auch niemandem und sind ständig auf der Hut vor dem nächsten, mörderischen Hinterhalt. Vorgesetzte sehen in ihren Untergebenen allgemein potenzielle Mörder und setzen mit brutaler Gewalt Disziplin und Gehorsam durch. Die gesamte Gesellschaftstruktur basiert somit auf Misstrauen, Argwohn und Angst, woraus die politische Elite Kapital schlägt und ihre Macht festigt.

In Folge dieser Struktur ist das terranische Imperium eigentlich eine Ansammlung egozentrischer Individuen, denen der Gemeinschaftssinn ebenso völlig abgeht wie höhere Ideale oder ein größeres Ganzes. Stattdessen scharen sich die Terraner um Anführer, die ihren Vorstellungen entsprechen und sich als vereinbar mit den jeweiligen individuellen Zielen und Ansichten erweisen. Im Ergebnis sind die Terraner eher einem Rudel Raubtiere vergleichbar als einer stabilen Gesellschaft.

Politik[]

Das politische System des Terranischen Imperiums ist eine imperial strukturierte Diktatur. Das zugrunde liegende politische System gleicht in vielen Aspekten der nationalsozialistischen Diktatur. Dies beginnt beim offiziellen Gruß, der dem Hitlergruß gleicht, setzt sich fort über den offenen Rassismus und dem Glauben an die eigene Überlegenheit bis hin zum totalitären Führerprinzip. Damit wäre eine mögliche Erklärung für die Existenz des Imperiums ein Sieg der Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg mit allen Konsequenzen für die weitere irdische Geschichte.

Das absolutistisch herrschende Oberhaupt wird als Imperator bezeichnet und von einem von ihm erkorenen Beraterstab in Regierungsgeschäften unterstützt. Unterhalb des Imperators stehen die von ihm ernannten Gouverneure, Berater und Admirale, die eine Art von Adelskaste bilden. Innerhalb dieser Kaste ist jeder dem Imperator gegenüber verantwortlich und von dessen Gunst und Wohlwollen abhängig, außerdem von persönlichen Allianzen und Bündnissen sowie der Furcht seiner Untergebenen. Persönliches Versagen oder Schwäche endet für gewöhnlich mit dem Tod und der Einsetzung eines "geeigneteren" Kandidaten. Der Imperator steht über allen Dingen, aber seine Macht basiert ebenfalls auf der Unterstützung durch seine Anhänger und der Loyalität seiner Untertanen. Verliert ein Imperator diese Unterstützung, etwa indem er schwach wirkt, sind seine Tage gezählt, denn in einer Gesellschaft, die Mord als legitimes Mittel des Aufstiegs ansieht und Stärke über alles stellt, ist der Regizid an schwachen Herrschern fast schon zwangsläufig. Ein namentlich nicht bekannter terranischer Offizier fasste die Denkweise der Terraner folgendermaßen zusammen: "Wer das meiste Blut vergießt, hat das Sagen". (DSC: Terra Firma, Teil 1)

Das Imperium selbst ist in Sektoren unterteilt, in denen vom Imperator ernannte Gouverneure die eroberten Sklavenplaneten in seinem Namen regieren und brutal für die Einhaltung der imperialen Gesetze sorgen. Das Imperium erwartet absolute Unterwürfigkeit von allen eroberten Völkern, jeder Widerstand wird mit der gesamten Macht der terranischen Sternenflotte gebrochen, bis hin zum Völkermord als abschreckendes Exempel.

Die Außenpolitik des Imperiums ist einfach - jeder von der Sternenflotte erreichbare Raum wird erobert, alle dort angetroffenen Völker versklavt oder ausgelöscht.

Disziplin und Gehorsam[]

Harte Bestrafung bei Nichtbefolgung der Befehle.

Die hierarchische Struktur setzt sich auf allen Ebenen des Imperiums fort. Der Chef gibt innerhalb seines Zuständigkeitsbereichs die Richtung vor und alle Untergebenen haben zu spuren. Abweichende Meinungen sind unerwünscht und werden als Aufsässigkeit oder sogar Verrat ausgelegt, mit entsprechenden Folgen. Ebenso betrachten viele Kommandanten und Vorgesetzte persönliche Initiative ihrer Untergebenen mit Argwohn, denn aus ihrer Sicht könnte sich diese Initiative auch sehr leicht gegen sie selbst richten. Daher halten alle Terraner permanent nach Anzeichen von Verrat und Illoyalität Ausschau, um bei Bedarf jede diesbezügliche bestehende oder angenommene Tendenz sofort im Keim zu ersticken. Dabei wird die Gewalt, die gegen die eroberten Völker ausgeübt wird, auch gegen die eigenen Leute angewandt. Ungehorsam oder Fehlverhalten der eigenen Offiziere und Untergebenen wird im Imperium schonungslos geahndet. Erfolgloser Verrat wird unausweichlich mit dem Tod bestraft, denn in der Logik der Terraner ist ein gescheiterter Verräter nicht nur illoyal gegenüber dem Stärkeren, sondern auch noch dumm genug, sich bei seinen Intrigen erwischen zu lassen und zu schwach, um sich im Kampf um die Macht erfolgreich durchzusetzen.

Zur traditionellen Bestrafung innerhalb der imperialen Sternenflotte zählt die Folter durch Schmerz. So trägt jeder Angehörige der Sternenflotte (zumindest in verschiedenen Epochen) eine tragbare Version eines Agonie-Simulators mit sich, der von Doktor Phlox und Malcolm Reed 2154 an Bord der ISS Enterprise (NX-01) entwickelt worden ist. Tritt nun ein tatsächliches oder unterstelltes Fehlverhalten auf, verlangte der vorgesetzte Offizier den Agonie-Simulator des Betroffenen und berührte damit seine Schulter, wodurch starke Schmerzen verursacht werden. Nach Ablauf dieser Prozedur erhält der Betroffene sein Gerät zurück. Zusätzlich zu den kleinen Geräten existiert immer noch mindestens eine größere Kammer im Arrestbereich jedes Schiffes, in der die Betroffenen über längere Zeiträume und mit unterschiedlicher Intensität bestraft werden können.

Aufgrund dieses permanenten disziplinarischen Drucks durch ihre Vorgesetzten neigen nicht wenige Terraner dazu, einerseits ihre Loyalität bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu bekunden und andererseits jedwede Disziplin sausen zu lassen, sobald sich kein Vorgesetzter oder allgemein hierarchisch Höherstehender in Sicht- und Hörweite befindet. Das ist in der terranischen Sternenflotte ein weiterer Grund für eine straffe Befehls- und Kommandohierarchie, was allerdings zu Problemen führen kann, wenn der gegenwärtige diensthabende Vorgesetzte selbst zu Disziplinlosigkeit neigt - oder noch schlimmer: zugleich eigene Ambitionen auf den Kommandantensessel hat. (TOS: Ein Parallel-Universum)

Wichtige Mitglieder[]

Militär[]

Terranische Offiziere des 22. Jahrhunderts

Terranische Offiziere des 23. Jahrhunderts

Die ISS Enterprise (NX-01) aus dem 22. Jahrhundert.

Die ISS Enterprise aus dem 23. Jahrhundert.

Da das Terranische Imperium eine rein militärische Institution ist, sind die eingesetzten Schiffe und Sicherheitsoffiziere dementsprechend angepasst bzw. ausgebildet worden. So sind z.B. die MACOs mit der Flotte verschmolzen.

Die Schiffe der Constitution-Klasse sind ebenso mit einer Krankenstation versehen, wobei sie allerdings seltener eingesetzt wird. Auch die Sicherheitsoffiziere sind im Spiegeluniversum deutlich schwerer bewaffnet. Zu ihrer Ausrüstung gehört ein spezieller Gürtel, der neben einem Handphaser auch ein Messer beinhaltet.

Des Weiteren gibt es auf den Schiffen des Imperiums weitaus mehr militärisches Personal, das nach einer strengen Hierarchie funktioniert. Darunter fällt auch der militärische Gruß, wenn höhergestellte Ränge auftauchen. (TOS: Ein Parallel-Universum)

Raumschiffe und Schiffsklassen[]

Anmerkungen[]

  • Das Spiegeluniversum wurde in den Star-Trek-Serien nie wirklich konsequent strukturiert, da das Imperium bzw. die Allianz nur als "böser Zwilling" der Föderation in einzelnen Folgen eine Rolle spielt. Dadurch bietet es viel Raum für die verschiedenen Serien, Spin-offs und Romane, einzelne Aspekte und Zeitpunkte je nach Bedarf immer wieder anzupassen. So existieren mindestens zwei andere, abweichende Versionen über die Entstehung und Geschichte des Imperiums. Es gibt die in Star Trek: A Mirror Universe Saga erzählte, deutlicher umrissene Version, wonach die Entwicklung beider Realitäten fast parallel verlief, bis die Menschen im Spiegeluniversum den Irdisch-Romulanischen Krieg verloren und als Reaktion auf die folgende Besatzung nach der Befreiung das Imperium gründeten, um nie wieder die Opfer zu sein. Eine weitere, vielschichtige Version beschreibt William Shatner in seiner Spiegeluniversum-Trilogie (Die Bewahrer), wonach die Entstehung des Imperiums den Ereignissen während des Ersten Kontakts zuzurechnen ist, als die Borg versuchten, die Geschichte zu ändern und von der USS Enterprise E daran gehindert wurden. Im Anschluss teilte sich die Realität durch einen Münzwurf Cochranes - in der einen Realität, die zur Föderation führte, erzählte er den Vulkaniern nichts von Borg, in der Spiegelrealität tat er es, was zur Entstehung des Imperiums führte. Hier wurde das Imperium gezielt errichtet, um sich auf die Borg vorzubereiten und diese sogar aktiv zu suchen. Diese Versionen wurden mit der "neuesten" Darstellung in ENT: Die dunkle Seite des Spiegels, Teil I, in der Cochrane aus nur ihm bekannten Gründen einfach beim Erstkontakt schießt, quasi "überschrieben".
  • Außerhalb des offiziellen Canons versuchte das Imperium in der Spiegeluniversum-Saga, in der föderalen Realität Fuß zu fassen und die als "schwach" angesehene Föderation zu erobern. Hier gibt es unter Anderem auch eine Spiegelversion der USS Excelsior und verschiedene alternative Bezüge auf Inhalte der ersten Kinofilme. Der Versuch scheiterte unter schweren Verlusten für das Imperium.
  • In William Shatners Spiegeluniversum-Trilogie kommt es im 24. Jahrhundert zu einem weiteren massiven Kontakt zwischen dem Spiegeluniversum und der Föderation - hierbei wird berichtet, dass der terranische Spock nach der Rückkehr des terranischen Kirks aus dem Föderationsuniversum diesem half, zum Imperator aufzusteigen und mehr Macht auf sich zu vereinen, als je ein Imperator zuvor innehatte. Im Anschluss putschte er gegen Kirk, setzte diesen ab und riss die Macht an sich. Er begann mit Reformen, beendete das Besatzungsregime und leistete Reparationen an die zuvor versklavten Völker. Damit schwächte er das Imperium, während Kirk wiederum wesentlich zum Aufbau der Klingonisch-Cardassianischen Allianz beitrug, die er als Werkzeug betrachtete, um seinen Thron zurück zu erobern. Als die Allianz sich schließlich gegen das Imperium wandte, konnte dieses nicht mehr auf die Ressourcen und die strategische Tiefe der zuvor besetzten Planeten zugreifen und unterlag.
  • Imperator Philippa Georgiou macht in einem Gespräch mit Botschafter Sarek klar, dass die klingonische Heimatwelt Qo'noS in ihrer Realität ein "verbrannter Haufen Asche" ist und die wenigen überlebenden Klingonen in den Ruinen ihrer Heimat ums Überleben kämpfen und die Vernichtung durch die Terraner fürchten. Verursacht wurde dies durch einen vom Imperium bewusst herbeigeführten massiven Ausbruch eines Supervulkans, der praktisch die gesamte Oberfläche des Planeten vernichtete. Das Imperium hat also das klingonische Reich nicht nur besiegt, sondern vernichtet und besetzt. Da das Imperium, wie von Commander Burnham angemerkt wird, im 23.Jahrhundert den gesamten bekannten Raum beherrscht, dürfte ein ähnliches Schicksal auch die kriegerischen Cardassianer getroffen haben. Wie aus derart geschlagenen Feinden die dominierenden Mitglieder der späteren, wiederum das Imperium vernichtenden Allianz werden konnten, bleibt unklar. (DSC: Nur wegen dir, Flucht nach vorn, Flucht nach vorn)

Weiterführende Links[]

Externe Links[]

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