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Dr. Tristan Adams (2266)

Doktor Tristan Adams ist im Jahr 2266 Leiter der Strafkolonie Tantalus.

Seine Methoden zur Heilung Geisteskranker sind revolutionär und werden in vielen Einrichtungen dieser Art in der gesamten Föderation angewendet. Captain Kirk ist der Meinung, dass Adams zu dieser Zeit mehr zur humanen Entwicklung von Strafeinrichtungen beigetragen hat, als die gesamte Menschheit in Jahrhunderten vor ihm zusammen.

Was allerdings niemandem bewusst ist ist, dass er besessen ist von dem Gedanken das Verbrechen auszulöschen. Dabei geht er so weit, dass er schließlich zur Überzeugung kommt, dass es dafür auch notwendig ist das Verbrechen im Gedankenbereich der Menschen auszumerzen noch bevor es überhaupt dort auf irgendeine Weise entstehen und somit vielleicht auch geschehen kann.

Getrieben von diesem Wahn führt er in der Tantalus-V-Kolonie entsprechende grausame Versuche mit Patienten durch, um deren Gedanken zu kontrollieren und ihnen seinen Willen aufzuzwingen als Teil dieser Strategie das Verbrechen auch in der Gedankenwelt der Menschen auszuradieren. Adams benutzt hierfür einen Zentralnervensystemmanipulator, der in einem Raum platziert ist und mit dem er dann die Patienten bestrahlt, damit sie keine Gedanken haben, sich so einsam fühlen und somit empfänglich sind für seine Suggestionen. So verändert er dort in seinem Wahn die Menschen, die innerlich dann tod sind.

Eines seiner Opfer ist schließlich Dr. Simon van Gelder, sein Assistent, der auf die Enterprise fliehen kann und später seine Erlebnisse Mr. Spock an Bord der USS Enterprise nur per Gedankenverschmelzung mitteilen kann. Durch dieses Ereignis werden Adams' verbotene Experimente bekannt, die er in der Zwischenzeit an Captain Kirk auch anwenden will und man beschließt gegen ihn vorzugehen.

Tristan Adams wird wenig später Opfer seiner eigenen Erfindung, als er von Kirk außer Gefecht gesetzt wird, um sich vor diesen Experimenten retten zu können und dann kurze Zeit später allein auf unerwartete Weise dem Strahl dauerhaft in seinem geschwächten Zustand ausgesetzt wird, ohne dass jemand die Kontrolle darüber ausübt. So stirbt er an Einsamkeit, da auch niemand somit da ist, um ihn in dieser Situation abzulenken und ihn so aus der künstlich erzeugten Einsamkeit in seinem Gehirn zu befreien.

Seine Leiche wird später von der Besatzung der Enterprise entdeckt. Die Erkenntnis über die Ursache seines Todes hinterlässt bei ihnen einen sehr tiefen, schockierenden Eindruck, weil sie sich nur schwer vorstellen können, dass jemand an Einsamkeit sterben kann. (TOS: Der Zentral­nerven­system­mani­pula­tor)

Tristan Adams wurde von James Gregory gespielt und von Eberhard Mondry synchronisiert.

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